Aufgrund der von Dritten, in kürzester Zeit, verbreiteten "Neuigkeiten", welche zu Unsicherheiten und Anderem mehr führten, hier eine kurze Hintergrundinformation.
Aufgrund der von Dritten, in kürzester Zeit, verbreiteten "Neuigkeiten", welche zu Unsicherheiten und Anderem mehr führten, hier eine kurze Hintergrundinformation.
Bei der Untersuchung auf erbliche Augenkrankheiten im September diesen Jahres stellte sich heraus, dass es bei Bandhura eine horizontale Linie auf der Netzhaut gibt..
Da die Ärztin sicher gehen wollte, dass es sich nicht um den Beginn einer PRA handelt, kam sie zu dem Entschluss, vorerst als Ergebnis " vorläufig nicht frei" anzugeben.
Eine eventuelle Progression sollte nach einem halben Jahr beurteilt werden. Die bei der Ärztin durchaus vorhandenen Zweifel am Vorliegen einer PRA führten dazu, dass sie sich spontan entschloss, ihre Aufnahmen und den Befund an Prof. Dr. Eule zu schicken. Sie unterstützte unsere Bitte nach einer Zweitmeinung.
Zum Termin bei Frau Prof. Dr. Eule, Ophthalmologin in der FU Berlin, Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere, bestätigte sich der Befund ihrer Kollegin, was die Veränderungen betraf. Um den Verdacht der frühen PRA mit Sicherheit auszuschließen, beantragte Frau Prof. Dr. Eule ein Obergutachten. Die Untersuchung durch drei Spezialisten des DOK erfolgte am 14.10.2012 in Dortmund. Die drei Obergutachter kamen nach ihren sorgfältig durchgeführten Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei NICHT um PRA handelt.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Prof. Dr. Eule bedanken, die uns zu diesem Obergutachten geraten hat, so das relativ zeitnah eine Klärung herbeigeführt werden konnte. Die Sorge um unsere Hündin hat doch einige Nerven gekostet.
Wie im Regelwerk des KTR vorgesehen, informierte unsere Hauptzuchtwartin die Züchter über das erste Ergebnis. Wir selbst informierten darüber hinaus die Züchter von Bandhura und deren Klub.
Dies fanden dann aber doch Einige zu wenig. Wir bedanken uns bei diesen rasseinteressierten Freunden des Do Khyi für ihre tatkräftige Unterstützung. Wesentlich sachkundiger als die tierärztlichen Spezialisten informierten sie eigeninitiativ vor allem die, die gar nicht darum gebeten hatten, verursachten einige Verwirrung und gaben wertvolle Lehrveranstaltungen in Genetik. Das hätten wir alleine gar nicht so gekonnt.
Vielleicht wäre zukünftig anzuraten, etwas besonnener zu Werke zu gehen. Wir möchten doch den Eindruck vermeiden, dass es in der schönen Do-Khyi-Welt Neid, Missgunst und Gehässigkeit gibt. Dieser Eindruck tut nämlich weder der Rasse, noch ihren ehrlichen Protagonisten gut.
