Der Wunsch nach besserem Wetter ist erhört worden und endlich können die Kleinen durch den Garten sprinten. Das wurde aber auch höchste Zeit, denn bei allen Beteiligten zeigten sich erste Symptome von Bunkerkoller.
Und so war es auch wenig verwunderlich, dass das Überwinden der Rampe in diesem Jahr schnell gelernt war.
Kaum einmal im Garten angekommen, wurde sofort der Zaun inspiziert. Es wären keine Do Khyi, würden sie nicht binnen Minuten eine Schwachstelle gefunden haben. Wie vom Magneten gezogen, ging es, der Gruppendynamik Folge leistend, ab in die unendlichen Weiten des Gartens. Nicht, ohne uns das so typisch verschmitzte Grinsen eines sich seines Fehlverhalten bewussten Do Khyi zu zeigen.
Ja, unsere Kleinen werden groß. Immer deutlicher kristallisieren sich nun Charaktere heraus. Eines ist allen gemein, der souveräne Umgang mit Fremden und Kindern.
Diese Woche waren unsere Freunde und Züchterkollegen Besirka und Števo aus Slowenien zu Gast. Sie teilten unsere Überzeugung, auch dieses Mal wieder typische Welpen mit gutem Wesen zu haben, soweit sich das zum jetzigen Zeitpunkt einschätzen lässt.
Unsere Hoffnung auf mehr Schlaf pro Nacht mussten wir allerdings aufgeben.
Die Waschmaschine durchläuft den gleichen Härtetest wie wir, mit dem Vorteil, dass ihre Energie aus der Steckdose kommt.
Die Kleinen fordern ihren individuellen Bespaßungsanteil ein und es braucht ein wenig, bis man einmal rum ist. Doch letztlich entschädigt der Blick in die kleinen neugierigen Augen für alles.
Wie ein dunkler Schatten zieht aber auch die Gewissheit auf, dass unser Welpenglück bald zu Ende gehen wird. Die Welpen Startpakete stehen schon bereit, daneben liegen Decken, Bürsten, Leinen und Halsbänder. Noch wird der Gedanke daran jedoch verdrängt. Wir gehen dann mal mit den Kleinen spielen...





