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Probefahrt mit Bürsti zur Duodanube in Bratislawa

September 2026

Probefahrt mit Bürsti zur Duodanube in Bratislawa

Helga, unser altes Wohnmobil, wird gerade auf ihr neues „Leben“ vorbereitet. Schon bald wird sie für eine andere Familie ein Zuhause sein. Ein bisschen Wehmut ist natürlich dabei. Aber vielleicht läuft sie uns ja irgendwann und irgendwo noch einmal über den Weg. Man soll niemals nie sagen. Für uns heißt es jetzt: Bürsti ist startklar und Bratislava wartet! Noch fühlt sich alles neu und ein bisschen ungewohnt an. Die Großhunde vermissen natürlich ihre großzügige Liegefläche von Helga. Die Spaniel-Mädchen haben dagegen schnell Gefallen an ihrem neuen Platz auf den Betten gefunden. Und Zonk? Zonk findet die ganze Sache eher suboptimal. So weit weg von Frauchen? Das geht ja nun wirklich überhaupt nicht! Entsprechend wird lautstark geheult und gejammert. Schließlich muss man seine Meinung ja kundtun.

Die Fahrt verläuft zunächst ohne Probleme. Kurz vor Bratislava sehen wir links von uns eine beeindruckende Gewitterzelle. Aus der Entfernung wirkt sie faszinierend. Wir erreichen die Stadt und plötzlich wird es rabenschwarz. Urplötzlich stehen wir mitten in der Gewitterzelle. Jetzt ist es nicht mehr faszinierend. Mit dem Ziel, uns schnell unter ein Dach zu stellen, steuern wir die erste Tankstelle an. Ups – diesen Plan hatten offenbar schon 40 Leute vor uns. Kein Platz mehr unter dem Dach. Im Nachhinein ein echter Glücksfall, wie sich herausstellen sollte. Draußen tobt inzwischen das Inferno: Regen, Hagel und heftige Sturmböen. Wir stehen unter einem riesigen Kärcher. Und dann passiert es: Das Dach der Tankstelle hat dem Sturm nichts mehr entgegenzusetzen und kracht teilweise herunter. Na, wie gut, dass wir keinen Platz darunter bekommen haben! Irgendwann schaffen wir es weiter und erreichen endlich die Rennbahn. Dort sieht es nicht besser aus: Alles steht unter Wasser, Bäume sind umgebrochen und überall zeugen die Spuren vom heftigen Unwetter. Wir gehen schlafen mit der festen Überzeugung, dass es am nächsten Morgen zu keinen größeren Verzögerungen kommen wird. Optimismus kann ja schließlich nicht schaden. Und tatsächlich: Die Crew der Rennbahn legt am nächsten Morgen los und arbeitet unglaublich flink und effizient. Um 10:00 Uhr beginnt alles pünktlich. Unglaublich, wie die das geschafft haben! Am nächsten Tag treffen wir Josef und Irayan. Irayan fremdelt zunächst ein wenig und knurrt sogar. Aber lange hält das nicht an. Ein paar Momente später ist die Welt schon wieder in Ordnung. Als wir schließlich alle bei uns im „Garten“ sitzen, fühlt er sich bereits wieder wie zu Hause. Für Josef und Irayan ist es der erste Auftritt im Ring und beide machen ihre Sache richtig gut. Schon beim ersten Mal wirken sie erstaunlich professionell. Leider hatten wir auch einen Richter, bei dessen Entscheidungen sich, mal vorsichtig formuliert, so mancher verwundert die Augen reiben musste. Aber sei’s drum. Unsere Ergebnisse können sich trotzdem mehr als sehen lassen: -Hridaya steigt vom Grand Champion zum Show Champion auf. -Westa und Ashaya sind jetzt Slowakische Champions. -Siri ist nun Internationaler Schönheitschampion. Was will man mehr? Und auch Bürsti hat seine erste große Bewährungsprobe bestanden. Das neue Equipment hat sich bewährt, und bis auf ein paar kleinere Mängel, die im Oktober in der Werkstatt behoben werden, hat er uns problemlos wieder nach Hause gebracht. Unsere erste große Fahrt mit Bürsti ist damit geschafft – und wir sind gespannt, was wir mit unserem neuen Reisegefährten noch alles erleben werden.