Unmittelbar nach der Körung in Breitenau, getragen von unserem Hochgefühl, schwebten wir der Schweiz entgegen. Schweiz heißt für uns Irene und Jasmin, unsere Gastgeber, die immer bestrebt sind, uns Wünsche zu erfüllen, von denen wir nicht wussten, dass wir sie haben.
Schweiz heißt für die Hunde, riesige Bergwiesen zum freien Toben, klare Bergbäche und Seen zum Baden, wenn es zu heiß wird und das Älpli. Das Älpli ist ein besonderer Ort. Während Herrchen Bier trinkt und Käse ißt, trifft man dort immer auf Lebewesen, die man in der Stadt gar nicht kennt. An die aufdringlichen Rindviecher konnten wir uns ja noch erinnern. Zita, Jasmins einheimische Hütehündin hielt sie auch auf Distanz. Aber dann kamen Tiere, von denen nur die Nasen bekannt waren. Der Rest ist ja in der Stadt immer eingemauert. Manche nackig in pink, andere hingegen mit schwarzem Fell, aber alle mit einem intensiven Duft. Interessant auf jeden Fall und ein ausgiebiges Kennenlernen war angesagt.
Und auch wir Menschen sind immer wieder faszieniert, wie frei und ungezwungen sich alle Tiere dort ohne Zaun und Gatter bewegen. Es war eine herrliche Woche, danke vielmal und liäbe grüäss an Irene, Jasmin und den Severin.





